Der neue Trend
3D-Bogenschießen

Der Wettkampf

Wie auch in anderen Bereichen des Bogensports, verzeichnen die 3D-Schützen in den letzten Jahren einen wahren Boom. Neben der Ästhetik, die diesen Sport auszeichnet, erfreuen sich immer mehr Menschen an der Bewegung in Wald und Flur und der Faszination, die eine nachempfundene Jagd mit sich bringt. Nicht wenige fühlen sich in Jugendzeiten zurück versetzt und genießen die sportliche Herausforderung.

Beim 3D-Schießen geht es nicht nur um die Fähigkeit, einen Pfeil ins Ziel zu bringen. Hier sind weitaus höhere Ansprüche an Kondition, Koordination und mentaler Stabilität gefordert, gilt es doch, von einer vorher bestimmten Position, aus unbekannter Entfernung das Ziel zu treffen. Natürlich ist es allen Beteiligten ein besonderes Anliegen, Wald und Flur möglichst schonend zu behandeln. Der Respekt vor Flora und Fauna muss somit für jeden Teilnehmer an diesem Sport ein Grundbedürfnis sein, und jeder sollte ein kritisches Auge auf das Verhalten anderer in dieser Umgebung haben.

In der Regel werden bei Wettkämpfen 14 bis 28 Ziele geschossen. Für jedes Ziel hat der Schütze max. drei Versuche, wobei der erste Treffer (Körper oder Kill) zählt. Geschossen wird genau vom Pflock (bei Jugendlichen kann davon abgewichen werden) aus. Bei der gemeinsamen Trefferaufnahme, ist es besonders wichtig, dass deutlich gekennzeichnet wird, dass sich Schützen in der Bahn befinden. Das erfolgt meist, in dem die Schützen ihre Bögen deutlich sichtbar am Ziel abstellen.